HMC Struktur

Ziel der Helmholtz Metadata Collaboration ist es, neuartige Methoden und Werkzeuge zu entwickeln und zu etablieren, um Forschungsdaten mithilfe angereicherter Metadaten zu dokumentieren. Die Organisationsstruktur der HMC-Plattform soll die optimale Integration der Metadatenkompetenz in der gesamten Community ermöglichen. Neben der Koordination und zentralen Vertretung ist das HMC-Office für die Umsetzung der übergeordneten Aufgaben verantwortlich. Durch die Einrichtung domänenspezifischer Metadaten-Hubs kann sichergestellt werden, dass das Fachwissen der Forschungsbereiche bei der Implementierung der HMC-Plattform optimal integriert wird. Die Metadaten-Hubs bilden somit die Verbindung zwischen allen Zentren und den übergeordneten Aktivitäten der HMC-Plattform, welche sich an die gesamte Helmholtz Gemeinschaft richten.

Die vier Tätigkeitsbereiche sind:

1.  Domainspezifische Hubs für jeden Forschungsbereich

HMC richtet Metadaten-Hubs in jedem der sechs Forschungsbereiche der Helmholtz Gemeinschaft und in enger Verbindung mit bestehenden Strukturen ein. Diese Hubs unterstützen Forscher:innen bei der Verwendung und Generierung von Metadaten, insbesondere durch bestimmte Dienste.

2.  HMC Service Office

Das HMC service Office ist der zentrale Ansprechpartner, um die Aktivitäten und den Informationsfluss zu koordinieren. Zudem ist es für das Personal- und Ressourcenmanagement und den Betrieb verantwortlich. Die zentrale Kommunikation mit internen und externen Partnern sowie die transparente Berichterstattung an den Helmholtz-Inkubator ermöglichen eine effiziente Arbeit. HMC hat sich damit als Netzwerk-, Kommunikations- und Servicezentrum und Ansprechpartner für die Helmholtz Gemeinschaft im Bereich Meta- und Forschungsdatenmanagement etabliert.

3. HMC ermöglicht FAIR

Die technische Umsetzung der FAIR-Prinzipien bildet eine notwendige Grundlage für die HMC-Plattform. Es benötigt ein Portfolio benutzerfreundlicher Tools, Services, Schnittstellen und IT-Infrastrukturkomponenten für Forschungsdaten und deren Metadatenverwaltung, die nahtlos zusammenarbeiten und die Einrichtung von FAIR-Prozessen und damit von Informationsinfrastrukturen erleichtern. Es gibt bereits viele Spezifikationen und Empfehlungen für Services von der Research Data Alliance (RDA), ISO, OAI, W3C, IETF und als technische IKT-Spezifikationen von der Europäischen Kommission (Europäische Kommission 2017). Es gibt auch einige Implementierungen für Dienste und Tools aus großen Forschungsdateninfrastrukturprojekten, z. B. EOSC, ARDC, welche wiederverwendet werden können.

4. HMC Community Projekte

Zusätzlich zu den statischen Komponenten, die von den Metadata Hubs und dem HMC-Office implementiert werden, verfügt HMC über dynamische Elemente in Form von IVF-finanzierten Projekten (diese machen 25% der Gesamtfinanzierung von HMC aus; es können 50% der Gesamtsumme über den IV-Fond beantragt werden, die übrigen 50% stellen eine Eigenfinanzierung von den teilnehmenden Zentren dar). Diese übernehmen die Entwicklung spezifischer Tools und Lösungen für Aufgaben, die zum operativen Betrieb von HMC führen und deren Angebot dynamisch ergänzen und anpassen. Die Projekte werden regelmäßig vom HMC-Office ausgeschrieben und in ihrer Umsetzung überwacht und kontrolliert. Dies macht HMC zu einer wachsenden Plattform, die sich an Entwicklungen in Forschungsbereichen und in der gesamten Gemeinschaft anpassen und angemessen reagieren kann.