HMC Mission

Die Mission der Helmholtz Metadata Collaboration (HMC) ist es, das Auffinden, den Zugriff, die Maschinenlesbarkeit und die Wiederverwendung von Forschungsdaten der Helmholtz Association zu verbessern. Dies ist notwendig um fortgeschrittene Methoden der Datenverarbeitung, wie Computermodellierung, Techniken des maschinellen Lernens, Integration in komplexe Systeme und andere, zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden in HMC Konzepte und Services entwickelt und implementiert, die die Anreicherung von Forschungsdaten durch Metadaten in den verschiedenen Phasen ihrer Erstellung ermöglichen. Ziel ist es, diese Services mit der nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft abzustimmen, um allgemein anerkannte Praktiken im Umgang mit Forschungsdaten zu etablieren.

Forschung und insbesondere Forschungsdaten sind durch ihre Einzigartigkeit immens wertvoll. Die heutige schnell fortschreitende Digitalisierung und Instrumentierung ermöglicht es Forschern, hohe Datenvolumen zu generieren. Daher müssen Forschungsdaten untrennbar mit standardisierten, maschinenlesbaren und vollständigen Metadaten verknüpft werden, um eine Reproduzierbarkeit und Wiederverwendbarkeit zu erreichen, z.B durch geeignete Provenienzmetadaten. Durch die Unterstützung von Standards und Tools für den Umgang mit Metadaten kann die Interoperabilität mit nationalen und internationalen Forschungsdateninfrastrukturen sichergestellt werden.

Dafür wird die Helmholtz Metadata Collaboration Platform (HMC) als eine der von der Helmholtz Association initiierten Plattformen für Digital Science benötigt.

Dadurch ist HMC Teil des digitalen Transformationsprozesses, bei dem die traditionelle Disziplinarwelt die neue digitale Welt ermöglichen wird.

Die Ziele von HMC sind:

  • Forschungsdaten durch Wiederverwendbarkeit "lebendig" zu halten

  • die qualitativen Anreicherung von Forschungsdaten durch Metadaten zu befördern.

  • die Interoperabilität durch Implementierung von Metadatenstandards zu gewährleisten.

  • das Vertrauen in und die internationale Sichtbarkeit von Forschungsdaten zu erhöhen, indem Dienste für das Zitieren und die Wiederverwendung von Daten bereitgestellt werden.

  • die wissenschaftliche Reputation von Forschern durch qualitätiv hochwertig beschriebene Forschungsdaten zu erhöhen.

  • die Umsetzung interdisziplinärer Forschungsthemen zu erleichtern

Um diese Ziele zu erreichen, hat die HMC für jedes der sechs in der Helmholtz-Gemeinschaft vertretenen Forschungsfelder sogenannte Metadaten-Hubs eingerichtet, die als Schnittstelle zwischen den Domain-Experten und der HMC fungieren. Die Domain-Experten aus den verschiedenen Forschungsbereichen bringen über die Metadaten-Hubs Fachwissen, Ideen und Anforderungen aus ihren eigenen Fachgebieten ein. Die Hubs adressieren die Bedeutung von Metadaten für das Management von Forschungsdaten und bieten eine entsprechende Beratung an. Zusammen mit den FAIR Data Commons werden nachhaltige Infrastrukturdienste für die Speicherung, Wiederverwendung und den internationalen Austausch von Metadaten erleichtert. Allgemein anwendbare Prozesse, technische Lösungen (z. B. Tools), Best Practices, Schulungs- und Beratungsdienste werden zentral organisiert und in internationale Aktivitäten eingebettet. Diese werden allen Hubs über die Helmholtz-Gemeinschaft hinweg zur Verfügung gestellt und können je nach Thema angepasst und verwendet werden. Bereits bestehende isolierte Lösungen können so durch gemeinsame Datenobjekte ersetzt und dadurch optimiert werden, um die Daten verständlich zu strukturieren. Dadurch können die so optimierten Datensätze besser identifiziert und signifikant schneller verarbeitet werden.