Hub Materie

Der Helmholtz-Forschungsbereich Materie erforscht grundlegende Fragen zu Ursprung und Natur der Materie über mehrere Größenskalen hinweg - von Elementarteilchen über komplexe und funktionale Materialien bis hin zu den größten Strukturen unseres Universums.

Der Forschungsbereich wird in drei komplementären Programmen durchgeführt: "Materie und Universum", "Materie und Technologien" und "Von Materie zu Materialien und Leben". Das Programm Materie und Universum erforscht Fragen der Teilchen- und Astroteilchenphysik. Das Programm Materie und Technologien konzentriert sich auf neue Konzepte für Beschleuniger und Detektoren. Das Programm Von Materie zu Materialien und Leben nutzt groß angelegte Infrastrukturen (Photonen-, Neutronen-, Ionen- und Hochfeldgeräte) zur Untersuchung der Struktur, Dynamik und Funktion von Materie.

Der HMC-Hub Materie entwickelt allgemeine Strategien für das Forschungsdatenmanagement in den drei Programmen im Forschungsbereich Materie. Diese Strategien werden mit und für Wissenschaftler entwickelt und sind daher auf die Anforderungen spezifischer Disziplinen zugeschnitten. Dazu gehören die Erarbeitung von administrativen Abläufen, von technischen Arbeitsabläufen und Werkzeugen sowie Schulungen zur Wiederverwendbarkeit von Forschungsdaten.

Die folgenden Helmholtz-Forschungszentren betreiben Forschung im Forschungsbereich Materie:

  • Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY)

  • Forschungszentrum Jülich (FZJ)

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

  • Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG)

  • GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung (GSI)

  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)

  • Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

  • Helmholtz-Institut Jena (HI-Jena)

    Der HMC-Hub Materie ist an das Forschungsdatenmanagement in der IT-Abteilung des Helmholtz-Zentrums Berlin angegliedert. Er hat Verbindungen zu anderen Infrastrukturprojekten im Bereich des Forschungsdatenmanagements wie den EOSC-Projekten ExPaNDS, PaNOSC und NFDI-Konsortien wie DAPHNE, PUNCH4NFDI und FAIRmat.